Schon heute an morgen denken

Barrierefreiheit wird immer wichtiger

Die Zeit vergeht, das Alter kommt. Schneller als gedacht kann aufgrund von Krankheit oder Gebrechlichkeit das eigene Bad unbenutzbar werden. Barrierefreie Planung ist daher so früh wie möglich angebracht.

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Barrierefreiheit

Altern lässt sich bekanntlich nicht aufhalten. Verminderte Beweglichkeit und wachsende körperliche Einschränkungen sind die Folge. Darum ist es besonders wichtig, so früh wie möglich Konzepte der Barrierefreiheit in die heutige Planung von Bädern miteinzubeziehen.

Barrierefreiheit lässt sich dabei auf vielfältige Weise realisieren. So können bevorzugt barrierearme und barrierefreie Produkte im Bad verbaut bzw. installiert werden. Bodenerdige Duschtassen zum Beispiel erleichtern den Zugang zur Dusche und Armaturen mit Bewegungssensoren machen das Händewaschen ohne Berührung möglich. Sitzmöglichkeiten in der Dusche sind ebenfalls von Vorteil.

Aber auch eine geschickte Raumplanung und optimale Ausstattung machen die Nutzung des Bades leichter. Zum Beispiel können Waschtische ohne Unterschrank in einer rollstuhlgerechten Höhe angebracht werden und Stützgriffe neben der Toilette angebracht werden. Außerdem sollte bei einem Neubau das Bad innerhalb des Hauses im Erdgeschoss positioniert werden, um den Zugang für körperlich eingeschränkte Personen zu verbessern.

Das Beste bei alldem ist: Bauherren können vergünstigte Kredite oder Beihilfen u.a. bei der Pflegeversicherung oder der KfW beantragen. Diese Förderungen und Zuschüsse unterliegen jedoch bestimmten Bedingungen und sollten daher nur nach einer ausführlichen Beratung von einem Profi genutzt werden.

Zudem sind die Zeiten vorbei, in denen Barrierefreiheit mit Negativem wie Krankenhäusern assoziiert wurde. Mit dem Namen „B’free“ – erfunden von Rainer Clayton – wird Barrierefreiheit zur Lebenseinstellung. Mehr zu B’free, Barrierefreiheit und Fördermaßnahmen finden Sie bei CLEOBADTRA.